Realitätscheck: Bones – Auf Knochen geschnitzte fraktale Schadsoftware Teil 1

Warum eine Fernseh-Serie?

Ungewöhnliches Thema für einen Zukunfts-Blog, ich weiß. Also, warum eine Fernseh-Serie? Nachdem Ausbeuten alle Ressourcen von Netflix und Amazon Prime, habe ich letztens die Serie Bones entdeckt (ich weiß, 12 Staffeln drüber und Jahre zu spät, ums anzuschauen…). 

Für diejenigen unter euch, die die Serie auch nicht kennen (mögen uns die Hardcore Fans bitte vergeben): Bones ist eine amerikanische Drama-Serie von Fox Network, welche sich zunächst gar nicht so vielversprechend anhört. Wie dem auch sei, die Serie ist eigentlich ganz unterhaltsam. Eine der Hauptcharaktere ist die weltweit führende forensische Anthropologin Dr. Temperance Brennan (Spitzname Bones) und ihr Gegenstück, der FBI Spezialagent Seeley Booth. Zusammen lösen sie Morde mit Hilfe des FBI und der Wissenschaft und so. Die Serie basiert auf den Büchern von Kathy Reichs.

Wow Alter, was eine Einführung.

Und worum geht es jetzt?

Vogl Future Blog Picture
Photo by Wendelin Jacober

In Staffel 7, Episode 6 nachfolgend (ausgestrahlt 2012), wie dem auch sei, trifft das Team auf ein Computer Genie, Hacker und verurteilten Kriminellen, der sich Christopher Pelant nennt und unter Hausarrest steht und weder Computer noch Internetzugriff haben darf. Sie haben ihn aufgrund eines sezierten und wieder zusammengesetzten Rückgrats gefunden, welche sich als Nachricht an wen auch immer dieses findet und entziffert, herausstellt. Den Spuren folgend, findet das Team auch den Rest des Körpers … und das Spiel beginnt.

Nach zwei weiteren Körpern, kommen wir zum Hauptevent, welches auch Grund dieser drei Posts ist.

Eines von Bones Teammitgliedern Angela ist für einen Supercomputer verantwortlich, welcher in der Lage ist Todesszenarien, Geschichtsrekonstruktionen und viele andere Dinge durchzuführen. Während sie nun versuchen das Gesicht des letzten Opfers zu rekonstruieren und die Knochen scannen, stirbt der gesamte Computer ab und geht in Flammen auf. Bazinga!

Die ganze Szene findest du hier.

Später finden sie heraus, dass der Computerfehler durch Schadsoftware, welche aus dem System selbst stammt (kein externer Eindringling) verursacht wurde. Daraufhin findet Bones auf den Knochen des Opfers eingravierte fraktale Muster.

In Kürze: Mörderisches Computergenie graviert Computer Code als fraktales Muster auf einen Knochen seines Opfers. Die „Guten“ scannen die Knochen und ihr Computer geht in die Luft und hindert sie daran, das Opfer zu rekonstruieren und zu identifizieren.

Klingt für mich auch perfekt legitim, ich mache solche Dinge auch immer den ganzen Tag. Nicht!

Realitätscheck

Daher habe ich mich entschieden, dir einen groben Realitätscheck dieser Konzepte zu liefern, da es im echten Leben durchaus Dinge wie fraktale Verschlüsselung gibt (ja, auch außerhalb des Reiches von USS-Enterprise-E gegen die Borgs).

  • Welche Knochen?
  • Welche Fraktale und ist gravieren überhaupt möglich?
  • Was ist ein QR-Code und ist der fraktale Code valide?
  • Bildverarbeitung und Voraussetzungen für den Upload eines Virus
  • Wie fängt ein Computer Feuer?
  • Zusammenfassung

Um es zusammenzufassen, im zweiten Teil werden wir zunächst darüber sprechen, um welche Art von Knochen es sich handelt, die der Mörder für die Code-Gravur verwendet hat. Zweitens werden wir uns die vorgeführten Fraktale ansehen und bestimmen, ob diese zu gravieren überhaupt möglich ist. Im dritten Teil spreche ich über QR-Codes und ob das Setup überhaupt realistisch zur Ausführung ist. Anschließend bekommst du einige Informationen über Bildverarbeitung und die Antwort auf die Frage, wie ein Computer eigentlich ein Bild „liest“ oder einen Knochen „scannt“. Letzter Punkt, ist es darüber zu sprechen, was es braucht, damit ein Computer überhitzt und zu Briketts brennt.

Um die Dinge abzuschließen, gebe ich eine Zusammenfassung.

Weiter mit Teil 2.

Quellen

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